Kolumne: 5 Fragen im Kinderzimmer mit Jeannine vom Blog „Mini and Me“

Heute bin ich zu Gast bei Jeannine und ihrer lieben kleinen Tochter vom Blog „Mini and Me“ ein relativ junger Blog – aber der hat es in sich. Super Design, sehr schöne Fotos und tolle Beiträge – ich habe Ihren Blog von Anfang an gelesen und als ich dann ihren Instagram Account auch noch entdeckt habe, war ich hin und weg – sehr schöner Alltagseinblick. Umso mehr freut es mich das ich in das Kleine Reich schauen durfte, ein Kinderzimmer ohne Bett! yeah genau meins, und warum das so ist erzählt uns Jeannine bei den 5 Fragen im Kinderzimmer.

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1) Wie alt ist dein Kind und was macht ihr derzeit gerade am liebsten?
Meine Tochter ist knapp eineinhalb Jahre alt. Momentan lieben wir unsere vormittägliche Routine, die sich über die letzten Monate herauskristallisiert hat. Wir bereiten gemeinsam den Café zu, sie sitzt bei mir in der Küche und nascht fleißig mit, während ich das Frühstück anrichte. Seit knapp zwei Wochen lese ich ihr aus ihren Weihnachtsbüchern vor und wir bestaunen gemeinsam die kleinen Mäuse und Vögelchen mit ihren dicken Wollschals und den tollpatschigen Weihnachtsmann. Ich war noch nie so sehr in Weihnachtsstimmung, wie heuer. Mit Kindern hat die ganze Adventszeit für mich viel mehr Zauber und Magie. Das genieße ich sehr!

2) Wie sieht euer Kinderzimmer aus und was magst du darin am meisten?
Das Kinderzimmer meiner Tochter ist mit seinen ca. 9 m2 recht klein gehalten, da wir es nachträglich in unsere Wohnung integriert haben. Es ist ein heller Raum mit zwei großen Flügelfenstern und wunderschönen Holzmöbeln von PAIDI. Der Stil ist eher „französisch Landhaus“ als der in Mode gekommene „skandinavische Minimalismus“, wozu unter anderem die altrosa Tapete mit weißen Streifen bzw. Blumenmuster beiträgt. Eines meiner Lieblingsstücke ist die alte Lampe mit von Hand gestricktem Lampenschirm. Mein Freund hat sie mir vor ein paar Jahren geschenkt und nun verschönert sie das Zimmer unserer Tochter. Außerdem mag ich die Kleinigkeiten, zum Beispiel die Figur einer schwangeren Frau, die ich zufällig entdeckt habe, als ich selbst hochschwanger war. Ein Bild zweier Liebender entstammt der Feder meiner kreativen Schwiegermama. Es heißt „Der Kuss“ und liebe die ihm innewohnende Schlichtheit und Eleganz. Ein altes Stück mit Geschichte ist der pinke Quietsch-Teddybär. Er war mein erstes Spielzeug. Obwohl ich ihn erst wieder entdeckt habe, als unsere Tochter schon zu alt war, um sich wirklich mit ihm zu befassen, finde ich es schön, dass er einen Platz in ihrem kleinen Reich gefunden hat. Seit ein paar Wochen sind jene Dinge, die sie gerne bespielt, in einem offenen Regal von IKEA untergebracht. Es war uns wichtig, dass ihre Spielsachen nicht in verschlossenen Kisten aufbewahrt werden, sondern offen liegen und für sie jederzeit frei zugänglich sind. Das Gitterbett sucht man in ihrem Zimmer übrigens vergebens, denn das steht nach wie vor ans Elternbett direkt angeschlossen, in unserem Schlafzimmer.

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3) Wo kaufst du am liebsten Baby/Kindersachen ein?
Was Kleidung betrifft, so kaufen wir gern bei Petit Bateau, Zara und einem alten Geschäft in Wiens 14. Bezirk. Der Laden führt skurrilerweise eigentlich eher Bettwäsche und Vorhangstoffe, hat aber zwischendrin auch eine große Auswahl an biologischen Teilen, allen voran von Sanetta. Spielzeug finden wir oft beim Spielwaren Heinz und Müller. Ich mag das Holzspielzeug der Firma Djeco sehr und unsere Tochter spielt momentan gerne mit Playmobil und ihren Bausteinen. Ihre Kinderbücher finden wir immer eher im Vorbeigehen; mal im Spielwarenladen, mal im Buchhandel.

4) Tipps zur Kinderzimmergestaltung und was sollte sich jede Mami anschaffen?
Aufs Spielen bezogen finde ich es wichtig, sich als Erwachsener bei der Gestaltung des Kinderzimmers „auf Tauchstation“ zu begeben: Wie sieht das Kinderzimmer für mein Kind aus? Wenn ich mich hinknie, bin ich in etwa auf der Blickhöhe meiner Tochter angelangt und sehe, wie sie ihre Welt wahrnimmt. Spielzeug, das immer ein paar Zentimeter zu hoch eingeräumt ist, würde doch uns selbst auch frustrieren. Ich will auch nicht, das mein Kind meine Hilfe benötigt, um zu ihren Sachen zu gelangen. Außerdem ist es mir wichtig, wie vorhin schon angesprochen, dass nicht alles in Kisten und Schachteln verstaut ist. Sie soll sehen, woraus sie wählen kann. Was sollte sich jede Mami anschaffen? Hm. Ein Schlafschaf von Cloud-B. Und zwar nicht mal unbedingt nur fürs Kind, sondern weil die Einschlafgeräusche auch für uns Erwachsene herrlich entspannend sind.

5) Einen deiner schönsten Momente?
Meine Lieblingsmenschen beim Spielen mit meiner Tochter zu beobachten. Diese Momente sauge ich in mir auf wie ein trockener Schwamm das Wasser und versuche, sie lange in mir zu speichern. Wenn möglich, für immer.

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Liebe Jeannine danke für dieses sehr ausführliche und liebevolle Interview. 

Fotos: Mini and me

One comment

  1. Die Fotos sind total hübsch… die Tapete ist ein Hit! Die Schühchen im Rahmen sind auch ein richtiger Hingucker. Ich denke, das werde ich gleich übernehmen. Denn bis jetzt liegen seine schon zu klein gewordenen, ersten Schuhe einfach im Regal rum. Danke für die Idee! 🙂
    Liebe Grüße, Christina

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